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Fenster sind Teile der umschließenden Außenhaut eines Gebäudes und damit Grenzflächen zwischen Innen und Außen. Das charakteristische Merkmal von Fenstern ist die Transparenz des Glases.

fensterDas Fenster dient als Einfallsmöglichkeit für das natürliche Licht und ermöglicht dem Nutzer des Gebäudes den Kontakt zu seiner Außenwelt. Gleichzeitig schützt das Fenster vor den anderen äußeren Einflüssen wie Wind, Regen, Hitze, Kälte und Lärm.

In Altbauten sind häufig noch Ein-Scheiben-Verglasungen anzutreffen. Sie sind jedoch heute, wie auch die jüngeren Zwei-Scheiben-Isolierverglasungen, aus gutem Grund nicht mehr zulässig. Stattdessen wird eine sogenannte Wärmeschutzverglasung bei Einbau vorgeschrieben. Sie ist innen mit einer die Wärmestrahlung reflektierenden Schicht (Infrarot-Reflexionsschicht) ausgestattet, so dass die Wärmeabstrahlung nach außen deutlich vermindert wird. Der Raum zwischen den Scheiben ist mit Edelgas (z.B. Argon oder Krypton) gefüllt.

Die EnEV schreibt für Fenster, die saniert werden, einen maximalen U-Wert der Verglasung von 1,3 W/m2K vor. (Finanzierung mit KfW <=095 W/mK)

Der Energiebedarf eines Hauses lässt sich bei Einbau einer Wärmeschutzverglasung um bis zu 15% reduzieren.

Hinweis: Der U-Wert der Außenwand muss kleiner sein als der Uw-Wert des neu eingebauten Fensters oder Hauseingangstür. Auf einen wärmebrückenminimierten Einbau des Fensters ist zu achten.

Fenster Modernisierung ohne gleichzeitige Fassadendämmung ist nicht zu empfehlen. Neue Fenster schließen dicht, die feuchte Raumluft kann nicht mehr entweichen. Wenn dann noch die Wand kälter ist als das besser dämmende, neue Fenster, schlägt sich Kondenswasser auf ihr nieder. Das birgt Schimmelrisiken, auch bei häufigem Lüften.

 

 

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