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Im Gegensatz zum Energieausweis werden bei einer Energieberatung individuelle und umfangreiche Verbesserungs- und Sanierungsvorschläge zum Ist-Zustand Ihres Gebäudes gemacht, Kosten-Nutzenanalysen aufgestellt, Amortisationszeiten aufgezeigt, usw. Ein Abfallprodukt ist der Energieausweis. Sie werden erkennen, dass eine große Energieberatung für Ihr Bestandsgebäude viele Vorteile bringt und auch nicht "die Welt" kostet, zumal eine solche Vor-Ort-Beratung vom Staat bezuschusst wird.

Bei der Vor-Ort-Beratung wird Ihr Haus durch Begehung, nach zur Verfügung gestellten Bauunterlagen und sonstigen Angaben analysiert und der energetische Ist-Zustand festgestellt. Das Energiegutachten wird übergeben und in einem ausführlichen Beratungsgespräch erläutert und erklärt. Der Eigenanteil für eine qualifizierte und unabhängige Beratung beläuft sich in der Regel auf ca. 600 €, je nach Aufwand. Die Ausgabe lohnt sich auf jeden Fall.

Energieberatung und was dann?

Nach der Energieberatung erfolgt in der Regel die energetische Modernisierung. Auch hier helfen Ihnen die Wärmeschutzpartner bei der Realisierung der Sanierungsmaßnahmen.

Vorgehensweise

Die Energiesparberatung vor Ort (Vor-Ort-Beratung) kann nur durch zertifizierte BAFA-Berater durchgeführt werden.

Der zertifizierte BAFA-Gebäudeenergieberater schließt mit dem Hauseigentümer einen Vertrag, in dem die drei Phasen der Beratung festgeschrieben sind. In diesem "Dienstvertrag über eine Energieberatung" verpflichtet sich der Berater:

  • den Ist-Zustand des Gebäudes bzw. der Wohnung an Ort und Stelle zu erfassen, insbesondere der bautechnischen und physikalischen sowie heizungstechnischen Gegebenheiten und darüber einen umfassenden schriftlichen Beratungsbericht zu erstellen
  • die aufgezeigten Maßnahmen zur Energie- und Heizkostenersparnis mündlich zu erörtern
  • Der/die Beratungsempfänger/in verpflichtet sich, dem Berater, soweit vorhanden, die kompletten Baugenehmigungsunterlagen sowie alle Ausführungszeichnungen zur Verfügung zu stellen.
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